ZENTRALSCHWEIZ Kontakt: zentralschweiz@klimagrosseltern.ch





Monats-Höck in Luzern

Am ersten Samstag im Monat treffen wir uns zum informellen Gedankenaustausch und diskutieren. Interessierte können ungezwungen teilnehmen und uns kennen lernen.
Treffpunkt 10 Uhr in der Uni Luzern 
im Seminarraum im 4. Stock B51.

Der Raum ist leicht zu finden: Treppe oder Lift in den 4.Stock (Lift ist ganz zu hinterst im Gebäude). Der Seminarraum B51 ist im Gebäudeteil mit den roten Wänden auf der Seite gegen das KKL.


Wir freuen uns auf viele Mitglieder und neue Interessierte.

Einblick in unsere Aktivitäten gibt unsere Webseite:  https://www.klimagrosseltern.ch/zw/

AKTUELL

Monats-Höck am 1. Juni 2024 zum informellen Gedankenaustausch
(Höck vom 04.05. fällt aus wegen Marktplatz60+ und Stand OSD am Löwenplatz)

Treffpunkt 10 Uhr in der Uni - Luzern:  Interessierte können ungezwungen teilnehmen und uns kennen lernen.

Wir treffen uns am 1. Juni in der Uni im Seminarraum im 4. Stock B51 .

Der Raum ist leicht zu finden: Treppe oder Lift in den 4.Stock (Lift ist zu hinterst im Gebäude). Der Seminarraum B51 ist im Gebäudeteil mit den roten Wänden auf der Seite des KKL.

Die Theke der Kantine ist meistens geschlossen. Bringt Verpflegung  selbst mit.

19. April 2024 in Bern: Internationaler Klimastreik 
auf dem Bundesplatz. Wo steht die Schweiz?

In Luzern findet eine Velo-Demo statt, Infos unter https://www.klimastreik-zentralschweiz.ch/events

  • Während die Erde brennt, investiert der Bund mehrere Milliarden Franken in den Ausbau für die Infrastruktur fossiler Energie. Er heizt damit die Klimakrise weiter an. Dies widerspricht dem Pariser Klimaabkommen und ist nicht verantwortbar.
  • Der Klimastreik wehrt sich entschlossen gegen diese Pläne. Öl und Gas sind die Hauptverursacher der Klimakrise und somit keine Lösung für die Schweizer Energieversorgung.
  • Ausserdem befeuert der Schweizer Finanzplatz mit Investitionen in neue fossile Infrastruktur die Klimakrise um das 20 Fache der Schweizer im Innland.
  • Der Finanzplatz besitzt einen grossen Hebel in der Bekämpfung der Klimakrise, dieser Hebel muss durch mehr Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, damit die Schweiz ihren gerechten Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung beitragen kann.

Velodemo am 19.04.2024 in Luzern
Start: 17:30 Uhr, Theaterplatz Luzern
Schluss: Vögeligärtli
Wir sehen uns auf der Strasse! 📢🪧

26. April 2024 Demo gegen die Schweizerische Nationalbank

CAMPAX organisiert eine
Demo vor der Generalversammlung der Schweizerischen Nationalbank.


Die Delegation der Klima-Grosseltern Zentralschweiz reist am 26. April,  Luzern ab um 08:00,
Bern an 09:00, 

HB ab mit Tram Nr. 9 Richtung Kursaal Guisanplatz 

Start der GV ist um 10:00 Uhr

Es wäre schön, wenn wir wieder eine grosse, aufgestellte Truppe der Klima-Grosseltern Zentralschweiz nach Bern schicken könnten.

Bitte meldet euch möglichst bald an bei max.keller51@bluewin.ch,
041 880 13 23, 077 407 81 62.

Samenkugeln verteilen wir am
4. Mai 2024 am OSD und Marktplatz 60+

Unser Beitrag zur Biodiversität am 4. Mai 2024 am OSD und Marktplatz 60+

Am 20. März produzierten 6 aktive Frauen der Klima-Grosseltern Samenkugeln. Aus Gartenerde, Wasser, etwas Ton und einheimischen Wildblumensamen wurden geschmeidige Teige hergestellt. Man wähnte sich zeitweise in einer Schoggi-Eier-Konditorei.

Auf Gittern und Blechen entstanden so rund 240 Samenkugeln, die ein paar Tage zum Trocknen ausgelegt wurden. Einzeln abgepackt ergeben sie kleine Präsente für Passant:Innen an den von den Klima-Grosseltern organisierten Ständen am Earth-Over-Shoot-Day (Erdüberlastungstag) und Marktplatz 60+.

Eingepflanzt auf kleiner Fläche im eignen Garten oder in einem Blumentopf auf dem Balkon können Alt und Jung das Wachstum einer blühenden Überraschung für Bienen und Schmetterlinge beobachten.

Grosse Allianz für das Stromgesetz


Abstimmung am 09. Juni 2024






Dauerthema:
Wie kommen wir an Menschen heran, die möglichst nichts mehr vom Klima wissen wollen!

ÜBER UNS Klima-Grosseltern Zentralschweiz

Der Verein setzt sich dafür ein, dass unsere Nachkommen über Generationen hinweg eine hoffnungsvolle Zukunft haben. Sie sollen unter guten Umweltbedingungen leben können, welche die Existenz aller Lebewesen sicherstellen.

Der Verein Klima-Grosseltern Zentralschweiz wurde am 12. November 2020 in Luzern gegründet und ist ein Regionalverein innerhalb des Schweizerischen Vereins Klima-Grosseltern.
 https://www.klimagrosseltern.ch/zw/

Vereinsvorstand

Jean Berner-Hürbin, Präsident  / Max Kläy, Aktuar und Vize-Präsident / 
Claudia Achermann, Kasse und Adressverwaltung / Jeannine Miserez, Aktionen / Jeannine Schälin, Aktionen 


Mittlerweilen sind die Klima-Grosseltern in ganz Europa aktiv: 

https://grandparentsforclimate.eu/?cmp_bypass=40c2dd29038fb799611b351d43e75380

Mitglied in der Schweiz werden:
https://www.klimagrosseltern.ch/mitgliedschaft/ 

AGENDA der VERANSTALTUNGEN

PROJEKTE und ARCHIV

Wir gehen zusammen auf die Strasse, gegen den Autobahnausbau: Gerade jetzt wo Umweltanliegen wieder vermehrt in Parlamenten und Co. ignoriert werden, ist es wichtig, dass wir laut, stark sind und unsere Kämpfe vereinen.

Im Rahmen des nationalen Ernährungsprojektes «Ernährung - Schlüssel zur Transition» der Klima-Grosseltern Schweiz konnten wir am Workshop vom 25.10.2023 als spannenden Inputgeber René Ziswiler, vom Projekt «Zukunftsgemeinde» in Buttisholz gewinnen. Der Workshop umfasste das Kennenlernen und Besichtigen des Projekts ebenso wie eine Projektwerkstatt,...

Am Freitag, den 13. Oktober 2023 fanden sich gegen 40 Personen im neuen Wäsmeli-Träff ein um den Vortrag von Dr. med. Sabine Heselhaus zum Thema «Planetary Health» zu hören.

MEDIEN

Videos, Leserbriefe und Zeitungsartikel

Veröffentlichungen in «Kriens Info» (Amtsblatt, geht an alle Haushalte)

Januar 2024

Klima-Grosseltern

«Alle Flüchtlinge haben neuerdings ein Recht auf ein Auto…» Das sagte mir kürzlich eine ältere Frau allen Ernstes, als ich Unterschriften gegen den Ausbau der Berner Autobahn auf 8 Spuren sammelte. «Darum müssen wir die Autobahnen in der Schweiz verbreitern. Das ist doch verrückt! Ich bin auch dagegen.» Soll ich nun zufrieden sein, weil sie das Referendum unterschrieben hat oder soll ich ihr helfen, das Durcheinander im Kopf zu ordnen? Mein kleines Problem löste sich von selber, da die Frau zum Einkauf weitergehen wollte. So leicht lässt sich aber das grosse Klimaproblem leider nicht lösen. Daher braucht es auch Sie und uns, die Klima-Grosseltern. Machen Sie mit? Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw .

Februar 2024

Klima-Grosseltern

Was ist ein Diplomat? Ein Diplomat ist ein Mensch, der offen ausspricht, was er nicht denkt. Das ist zwar hart formuliert, aber nicht aus der Luft gegriffen. Die Diplomatie spricht z.B. von klimaneutraler Rodung von Wäldern, vom Klimawandel als Chance. Viele PolitikerInnen sind leider nicht weit von den Diplomaten weg. Wir aber wollen nichts schönreden, auch wenn es uns nicht immer leicht fällt zu sagen, was wir wirklich denken. Reden Sie Klartext oder schweigen Sie lieber? Haben Sie dem Klimaschutz gegenüber bereits resigniert oder möchten Sie uns Klima-Grosseltern Zentralschweiz viel eher unterstützen? Dann nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw .

März 2024

Klima-Grosseltern

Auch das zwischenmenschliche Klima braucht Schutz. Janosch ist Illustrator und Schriftsteller. Seine Figur «Wondrak» weiss auf alles eine Antwort. Auf die Frage: «Wie lösen wir all die Weltprobleme?», meint er: «Vermutlich ist es einfacher, die Welt neu zu erschaffen.» Noch setzen wir auf Klima-Schutz. Mal geht es tatsächlich um Wind und Wetter, mal um das zwischenmenschliche Klima, so etwa am 3. März. Begüterte können sich frühpensionieren lassen. Einfache Leute sollen länger arbeiten. Wir meinen: Das ist zwischenmenschlich «klimaschädlich». Tragen wir Sorge zu uns und zur Welt. Kontaktadresse: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw .

April 2024

Klima-Grosseltern

Die grössten CO2-Emissionen verursachen Wohnen und Mobilität. In einer Schweizer Umfrage (Forschungsstelle Sotomo, 2023/3000 Befragte) gaben 29 Prozent an, dass sie keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. 56 Prozent schätzten ihr Verhalten viel klimafreundlicher ein als es ist. 79 Prozent der Spitzenverdiener (über Fr. 16'000 /Mt.) unterschätzten ihren CO2-Ausstoss total. Eine Minderheit der jungen Erwachsenen bis 35 fliegt viel und 59 Prozent sagen, dass sie die Thematik langsam nervt. Was heisst das für uns Klima-Grosseltern? Nichts Neues! Wir bleiben dran: Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw .

Mai 2023

Klima-Grosseltern

Was steckt hinter dem Erd-Erschöpfungstag»? Eine Erfindung der Linken? Ein Lustkiller der Grünen? Nein! Der «Erd-Erschöpfungstag» ist das Resultat einer einfachen Rechnung. Wie viele erneuerbaren Energien stehen einem Land in 1 Jahr zur Verfügung und wie viele Energien verbraucht dieses Land insgesamt in 1 Jahr. Für die Schweiz gilt, dass sämtliche erneuerbaren Energien anfangs bis Mitte Mai für 2024 aufgebraucht sind. Die restliche Zeit leben wir auf Kosten kommender Generationen, indem wir klima-schädliche Energie verpuffen. Mehr dazu an unserem Stand am 4. Mai beim Löwenplatz in Luzern, 9 bis 16 Uhr. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw


Veröffentlichungen in «Kriens Info» (Amtsblatt, geht an alle Haushalte)

März 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Der Verein Klima-Grosseltern Zentralschweiz wurde 2020 gegründet und ist ein Regionalverein innerhalb des Schweizerischen Vereins gpclimat.ch, gegründet 2014 in der Romandie. Er möchte vor allem Grosseltern dazu ermuntern Vorbild zu sein nach dem Motto: Wer seine Grosskinder liebt, setzt sich für den Schutz von Klima und Umwelt ein! Natürlich sind auch engagierte ältere Menschen ohne Grosskinder herzlich willkommen. Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch

Weitere Infos: www.klimagrosseltern.ch/zw

April 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Haben Sie schon von der Erschöpfung der Erde gehört? Der Erd-Erschöpfungstag bezeichnet das Datum, an dem sämtliche Ressourcen eines Landes, die die Erde nachhaltig bereitstellen kann, aufgebraucht sind. Danach leben wir auf Kredit. Jedes Land erreicht diesen Erschöpfungstag an einem anderen Datum, je nach Lebensstil, Essgewohnheiten und Ressourcen. Die Schweiz trifft es dieses Jahr am 13. Mai. Kommen Sie uns doch ab 10 bis 16 Uhr auf dem Löwenplatz in Luzern besuchen. Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch

Weitere Infos: www.klimagrosseltern.ch/zw

Mai 2023 verpasst

Juni 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Ich würde gerne schwimmen, wenn ich dabei nicht nass werde…

Das erinnert mich an die Leute, die sagen: «CO2 reduzieren, ja, wenn ich auf nichts verzichten muss!» Auf Autofahrten? Sicher nicht! Auf gewisse Flüge? Geht nicht! Auf zu viel Fleisch? Ohne mich! Klima-Grosseltern suchen nach Wegen, den CO2-Ausstoss zu verringern und sprechen darüber, mit den Enkeln, mit NachbarInnen, im Rahmen von Abstimmungen. Für den 18. Juni (Klimaschutz) empfehlen wir natürlich ein JA. Auf die Strasse kleben ist nicht unser Ding. Möchten Sie uns unterstützen? Das wäre schön. Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch

Weitere Infos: www.klimagrosseltern.ch/zw

Juli 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Da kann man nichts machen! Oder doch?

Würden alle Menschen so leben wie wir in der Schweiz, wären 3 Planeten notwendig. Wir alle, die einen mehr, die anderen weniger, tragen dazu bei, dass die natürlichen Ressourcen der Schweiz nach ein paar Monaten aufgebraucht sind. Viele sagen: «Da kann man nichts machen!» Wir Klima-Grosseltern sehen das anders. Es lohnt sich, Lebensstil, mobiles Verhalten und Ernährung möglichst nachhaltig zu gestalten, den kommenden Generationen zuliebe. Einverstanden? Dann lernen wir Sie gerne kennen. Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch

Weitere Infos: www.klimagrosseltern.ch/zw

August 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Die Klimaerwärmung ist nicht zum Lachen… dennoch gibt es kreative Menschen, die einem zum Schmunzeln bringen: «Woran erkennst du, dass der Klimawandel da ist? Aus beiden Wasserhähnen fliesst heisses Wasser oder nichts.» Aber auch der Strom ist Thema: Fragt die Lehrerin ihre Schüler: "Wer weiß, woher der Strom kommt?" Fritz meint: "Aus dem Dschungel." Die Lehrerin fragt: "Wie kommst du darauf?" Fritz antwortet: "Mein Onkel sagte gestern: «Jetzt haben mir die Affen den Strom abgestellt!"

Nun aber zurück zum Ernst der Lage: Wählen Sie im Herbst klimafreundliche Politiker*innen. Kontakt in Kriens: pius.widmer@gmx.ch Website: www.klimagrosseltern.ch/zw

September 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Wer hat den grösseren CO2-Ausstoss - Menschen in Armut oder im Luxus?

Was die Natur in Millionen Jahren eingelagert hat, verbrauchen wir in Jahrzehnten. Dies führt zu CO2-Emissionen, zur menschen-verursachten Erd-Erwärmung. Konsum verursacht CO2-Emissionen, nicht Armut! Die letzten Treibhausgas-Reduktionen der Schweiz werden nicht durch die Geflüchteten aus dem Süden zunichte gemacht, wie die SVP behauptet, sondern – bleiben wir ehrlich - durch unseren neu boomenden Konsum. Wir brauchen also klima-bewusste National- und StänderätInnen.

Kontakt: pius.widmer@gmx.ch, www.klimagrosseltern.ch/zw

Oktober 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Händ Sie gwüsst…?

Jedes Chind weiss, d'Erde hät z'heiss! Darum gilt ja für uns Erwachsene am 22. Oktober bei den Wahlen ins Eidgenössische Parlament: Aus der Urschweiz und Luzern - nur Klima-Bewusste nach Bern! Alles andere ist Raub an der Zukunft unserer Grosskinder. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft endlos wächst und Umweltschäden und Ungleichheit laufend zunehmen. Wir Klimgrosseltern sehen es so. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch , www.klimagrosseltern.ch/zw

November 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Die Handelszeitung schrieb im September 2023: SchweizerInnen haben 345'000 Franken pro Kopf. Weiter hiess es, der Reichtum hierzulande sei Weltspitze. 2020 schrieb die Deutsche Hilfsorganisation Oxfam: Das reichste 1 Prozent hat zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO₂ ausgestoßen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Mit anderen Worten: Wir im Norden sind gefragt, unseren CO2-Fußabdruck massiv zu verringern. Einverstanden? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen:

pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw

Dezember 2023

Klima-Grosseltern Kriens

Der Dezember ist für Grosseltern ein schwieriger Monat. Enkel erwarten Geschenke. Werbeheftli für Kinder zeigen ihnen auf, was sie sich wünschen könnten: Plastikspielzeug, batteriebetriebene Puppen, Autos, Krieger. Dazu kommen angebotene Rabatte und Prozente. Ausgerechnet am Heiligen Abend ist das Klima kein Thema mehr. Oder doch? Wir Klima-Grosseltern Zentralschweiz hoffen es. Bewusst Zeit in der Natur schenken ist eine sinnvolle Alternative. Schenken will tatsächlich gelernt sein. Bitte machen Sie mit. Kontakt zu den Klimagrosseltern in Kriens: pius.widmer@gmx.ch oder www.klimagrosseltern.ch/zw



Leserbrief von Robert Cordin vom 29. September 2023 in der Zuger Zeitung

Für eine Klima-Wahl

Die nationalen Wahlen stehen vor der Tür (22. Oktober). Im Zugerland stellen sich für die drei Nationalratsmandate stolze 99 Personen auf 34 Listen zur Wahl und für die beiden Ständeratssitze kandidieren 7 Männer und zwei Frauen. Da haben die Wählenden fürwahr die Qual der Wahl!

Für Stimmberechtigte, denen über den Schrebergarten der Schweiz hinaus die zukünftigen Lebensbedingungen für Mensch und Tier am Herzen liegen, könnte da ein Blick auf das Umweltrating klärend wirken. Die führenden Schweizer Umweltverbände (Pro Natura, WWF, Greenpeace, VCS und Weitere) haben die wichtigsten 64 Abstimmungen zu Umweltfragen der vergangenen Legislatur ausgewertet. Die Resultate sind unter ecorating.ch im Internet genauer zu studieren und zeitigen für den Kanton Zug, wo sämtliche Amtsinhaber und die einzige Amtsinhaberin wieder antreten, deutliche Aussagen.

(So fungiert Matthias Michel mit 46,1% Zustimmung unter den umweltfreundlichsten Ständeräten der FDP, während die Mitte-Vertreter Peter Hegglin (29,4%) und Gerhard Pfister (30,5%) bereits deutlich abfallen. Die Grüne Nationalrätin Manuela Weichelt-Picard bezeugt mit 100% ein uneingeschränktes Umwelt-Engagement, derweil der Vertreter der anderen Pol-Partei, Thomas Aeschi, mit unsäglichen 1,6% zu Buche steht.)
Abschnitt von der Redaktion aus dem Leserbrief gestrichen.

Diese Aussagen haben unter anderem auch uns Klima-Grosseltern zu einer Wahlempfehlung bewogen, die sämtliche Kantone der Zentralschweiz umfasst und unter  www.klimagrosseltern.ch/zw  einsehbar ist. Vielleicht dient auch Ihnen das Umweltrating als Orientierung für eine verantwortungsbewusste Wahl am 22. Oktober, auf dass auch die kommende Generation voll Lebensfreude heranwachsen darf!

26.09,2023  Robert Cordin, Cham

Klima-Grosseltern-Regionalgruppe Zentralschweiz   Erschienen in zensurierter Form am 29.09.23

Offener Brief von Max Kläy als Leserbrief von der Luzerner Zeitung 
 am 06.10.2023 übernommen

Liebe Familie, Freunde, Kolleginnen, Bekannte, meine Damen und Herren

Unsere Demokratie ist zuweilen langweilig, mühsam, aber sie braucht unser Engagement. Nutzen wir die Möglichkeiten und Chancen mitzubestimmen. Brechen wir die tiefe Stimmbeteiligung und zunehmende Polarisierung der Politik auf. Bitte nehmt an den Wahlen teil, jede Stimme zählt.

Thematisch gilt mein Schwerpunkt natürlich der Umwelt, konkret der Biodiversität. Es ist für mich erschreckend wie der Artenschwund von Pflanzen und Tieren voranschreitet. Zusätzlich bin ich extrem besorgt über die laufende Erwärmung der Erdkugel. 70% der Erdoberfläche besteht aus Meeren und Ozeanen. Höhere Temperaturen lassen automatische mehr Wasser verdunsten. Das Wasser bleibt nicht in der Atmosphäre, als Niederschlag kommt es zurück auf die Erde. Kein Wunder werden Niederschläge häufiger und stärker. Wir wissen, was zu tun wäre, damit der stärker werdende Wasserkreislauf mindesten stabilisiert wird.

Es ist unverständlich, dass die Links-Rechts-Polarisierung im Umweltrating der Parteien noch stärker zum Ausdruck kommt, als dies in den wirtschaftlichen-sozialen-ethischen Themen der Fall ist (keine Überschneidung des Abstimmungsverhaltens links-rechts). Dies trotz wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht zu widerlegen sind. Wir erleben aktuell die Veränderungen und die CO2-Werte steigen weltweit immer noch.

Ich hoffe, dass auf euren Wahlzetteln ein paar Listenstimmen Platz haben für PolitikerInnen, die sich Gedanken machen über die Zukunftsaussichten unserer Kinder und Enkelkinder.

Besten Dank, dass ihr an den Wahlen teilnehmt und herzliche Grüsse
Max Kläy

Mein Kommentar zur unten stehenden Grafik: 

Was nützt es die wirtschaftliche Freiheit und den aktuellen Wohlstand zu verteidigen, wenn der Mensch durch regelmässige Dürren, Wassermangel, Orkane und Überschwemmungen seinen Lebensraum verliert. 

Leserbrief von Jean Berner vom 30. September 2023 in der Luzerner Zeitung

Leserbrief von Gabriela Rinderknecht vom 18. September 2023 in der Luzerner Zeitung

OSD vom 13. Mai 2023 in der Luzerner Zeitung

Am 13. Mai 2023 hat die Schweiz ihre natürlichen Ressourcen an Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffe aufgebraucht. Das in 133 Tagen. Die restlichen 232 Tage leben wir von importieren Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie (Öl, Gas, Uran) aus Ländern die ihrerseits ihre Ressourcen übernutzen.

LESERBRIEF vom 24.01.2023 in der Luzerner Zeitung

Heliflüge als Hohn für den Klimaschutz

«VCS kritisiert Pfaffnauer Helifirma», Ausgabe vom 13. Januar

Die Swiss Helicopter AG Pfaffnau stellt fast eine Vervierfachung ihrer Hellflüge in Aussicht. Dies nicht nur für Lasten in unwegsamem Gelände und Verletztentransporte, sondern für Heliskiing, private Anlässe und Tourismus. Ein Hohn für sparsamen Energieverbrauch, Klima-, Wild- und Lärmschutz. Dahinter steckt eine egoistische, exklusive (also ausschliessende) Konsumhaltung, mit der wir permanent berieselt werden: «Sie sind es sich wert», flötet ein Kosmetikmulti, «Mein Auto fährt auch ohne Wald», las man auf Klebern während des Waldsterbens. Diese Haltung ist unvereinbar mit dem Klimaschutz. Es gibt im Sozialen und Kulturellen beglückendere und nachhaltige Wege der Selbstfindung.

Jean Berner, Luzern, Klimagrosseltern Luzern

Klimagrosseltern mit ihren Gilets: 
https://www.bote.ch/nachrichten/zentralschweiz/klimagrosseltern-sind-auch-in-uri-unterwegs-art-1454528

Der 78-jährige Präsident der Klimagrosseltern Zentralschweiz, Dr. med. Jean B., betont in einer Medienmitteilung: «Wir schreien keine Parolen wie die Klimajugend, die selber sehr direkt vom Klimawandel betroffen ist. Wir Alten wollen still unsere Sorge um die Zukunft unserer Grosskinder kundtun.» Werner N. (69) habe stolz auf sein selber gemaltes Klimagilet gezeigt und ergänzt: «Wir wollen nicht nur fordern, sondern auch positiv aufzeigen, was jeder Einzelne von uns beitragen kann, zum Beispiel die Zimmertemperatur um ein Grad reduzieren. Darum mein Spruch: Weniger Öl - mehr Pullover!»

Jeannine M. (74) sagte: «Ja, und etwas weniger häufig um die halbe Welt in die Ferien fliegen. Die Schweiz ist ja so schön. Mein Spruch dazu: Chemmeribodebad statt Trinidad.» Statt Flugblätter verteilten die Seniorinnen und Senioren selber gebackene Chräpfli in der Form des Klima-Grosseltern-Logos.

Wichtig sei den Klimagrosseltern zudem die Sensibilisierung auf die Klimaabstimmung vom 18. Juni 2023. Sie sehen ihre Klimaspaziergänge deshalb auch als stille Gegenaktion zur Kampagne, mit der die SVP Unterschriften sammelt für ein Referendum. Doch der pensionierte Forstingenieur Max Kläy (74) bleibe trotz des Referendums optimistisch: «Wir sind zuversichtlich. Auch Bäume wachsen langsam. Aber bei der Klimaabstimmung nächstes Jahr muss die Schweiz die Weichen nun endlich richtig stellen. Sonst sehe ich schwarz für die Zukunft meiner vier Grosskinder.» 

Fotosammlung