
04. Juli 2026 Monats-Höck in Luzern
weitere: 05. Sept. /03. Okt. /07. Nov. / 05. Dez.
Am ersten Samstag im Monat treffen wir uns zum informellen Gedankenaustausch, von 10 bis 12 Uhr.
Interessierte können ungezwungen teilnehmen, um uns kennen zu lernen.
Treffpunkt ab 09:30 Uhr im Barfüesser, Zimmer 3
im 4. Stock, Winkelriedstrasse 5, 6003 Luzern

Termine Klima-Grosseltern Zentralschweiz
Unterschriften sammeln für die Mobilitäts-Initiative, wendet euch für Fragen an Robert Cordin: r.cordin@outlook.com
Link zur Anmeldung: https://terminplaner6.dfn.de/de/p/770f75ec3786875224e37d2346d5dac7-1733490

Wir schlagen vor den Sommerferien noch folgende Termine 04.07. u. 05.09. zum Unterschriftensammeln vor. Dauer jeweils 1 Stunde, bitte sich für einen EINSATZ unter dem Link eintragen:
LUZERN : Samstag, 4. JULI und Samstag, 5. SEPTEMBER 2026 (nach dem Höck)
AKTUELL
Unsere Stellungnahme zur Vernehmlassung des Regierungsrates zum
Velo-Konzept des Kantons Luzern vom 16. Juni 2026

Rote Strecken:
gefährlich für Velofahrer,
Handlungsbedarf hoch.
Klimastreik-Demo in Bern am 22.05.2026

Die Bewegung Klimastreik mobilisierte am Freitagabend 22. Mai 2026 mehrere Tausend Menschen für eine Demonstration gegen die «10-Millionen-Initiative» der SVP.
Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Abschottung» versammelten sich zunächst rund 1000 Personen auf dem Bundesplatz. Die Zahl wuchs bis zum Start auf etwa 3000 Teilnehmende an. Der Zug bewegte sich zum Münsterplatz, wo die Demo eine Pause einlegte. Ein kleines Polizeiaufgebot auf Velos begleitete die friedliche Demonstration. Nach gut einer Stunde kehrten die Teilnehmenden auf den Bundesplatz zurück, wo der Abend mit Reden und Konzerten ausklang. Einige Klimagrosseltern aus diversen Regionen waren auch dabei.
Aktionen zum Erderschöpfungstag


09. Mai 2026 OSD-Stand in Altdorf, ab 9 Uhr auf dem Lehnplatz
"Ab sofort leben wir auf Pump"
Mit diesem Satz wollten wir 9 Klimagrosseltern am 9. Mai 2026 auf dem Dorfplatz von Altdorf die Passanten neugierig machen. «Ja wirklich? Auf Pump leben, das macht man als guter Schweizer doch nicht!» hat sich vielleicht der eine oder die andere überlegt. Genaueres konnten er oder sie dann auf unserem Flyer zum Erd-Erschöpfungstag nachlesen. Dort zeigten wir nicht nur auf, wie wir unseren ökologischen Fussabdruck verkleinern können, sondern dass es ebenso wichtig ist, technische Lösungen zu fördern und politische Rahmenbedingungen zu setzen, sei dies mit Anreizen, aber auch mit klaren Vorschriften.
Unser Ziel war es also nicht, den Weltuntergang zu predigen, sondern auf sympathische Art zwar die Probleme beim Namen zu nennen und aber auch Lösungen aufzuzeigen. Das ist uns tatsächlich gelungen, bei strahlendem Sonnenschein und mit unseren farbigen Gilets und dem aufblasbaren Globus als erschöpfte Mutter Erde, sowie einem Erderschöpfungslied zur Melodie von Bella Ciao, vorgesungen von Anneliese und wiederholt mit Worten und dem Örgeli von Max.
Wichtig war sicher auch dass wir noch andere Organisationen miteinbezogen, bei denen man konkret etwas machen konnte. Am Pro Natura Stand wurden Samenkugeln hergestellt und beim WWF konnte man seinen persönlichen Fussabdruck selber berechnen.
Um möglichst viele Leute mit unserer Message zu erreichen, braucht es immer ein Medienecho. Nicht zuletzt dank dem von eine Profifotografen arrangierten Bild und einem kurzen Text erreichten wir mit Artikeln in beiden Urner Zeitungen auch den Rest des Kanton Uri.

Presseberichte im Urner Wochenblatt Bild links, sowie der Urner Zeitung, Bild Mitte und rechts

Der Erd-Erschöpfungstag
in Kriens am 2. Mai 2026
Als ich heute vor neun Uhr bei der Hofmatt ankam, traute ich meinen Augen kaum. Der monatliche Flohmarkt hatte sich breit gemacht, der von der Gemeinde bewilligte Platz war bereits besetzt. Was nun? Wir verzichten auf das Zelt, das Wetter ist ja gut, wir haben genug Platz. Es kommt uns zu gut, dass die Marktstände Leute anlocken.
Wir mischten wir uns unter die Leute, ermutigten sie, den Klimaschutz nicht aufzugeben. Schon bald spürten wir, dass uns viel Sympathie entgegengebracht wurde. Viele bedankten sich für unseren Einsatz, teilten unsere Sorgen um die Zukunft, waren bereit, unseren Flyer für sich und auch für Nachbarn mitzunehmen.
Natürlich machten auch Leute einen grossen Bogen um uns, selten aber wurden wir als «Störefriede» beschimpft.
Um halb drei hatten wir 310 Flyer verteilt. Diese waren nötig, hatten doch viele Leute keine Ahnung, was der Erd-Erschöpfungstag bedeutet. Die schweizer Bevölkerung lebt bis zum Jahresende auf Kosten der kommenden Generationen. Die Treibhausgase durch die fossilen Energien ungebremst verbreiten sich ungebremst, was das Klima noch mehr aufheizent. Das gilt für 2026 schon ab dem 11. Mai.

Strategie Wassernutzung und Wasserversorgung im Kanton Luzern
Unsere Stellungnahme zur Vernehmlassung an den Regierungsrat vom 28. April 2026

ÜBER UNS

Klima-Grosseltern Zentralschweiz

Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Nachkommen eine hoffnungsvolle Zukunft haben. Sie sollen unter guten Umweltbedingungen leben können, welche die Existenz aller Lebewesen sicherstellen.
Der Verein gegründet am 12. November 2020 in Luzern, umfasst die 6 Kantone der Zentralschweiz UR-SZ-NW-OW-ZG-LZ und ist ein Regionalverein der Klima-Grosseltern Schweiz
https://www.klimagrosseltern.ch/zw/
Da wir als Unterverein der Klimagrosseltern Schweiz auf einen Jahresbeitrag verzichten, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Herzlichen Dank für ihre spontane Spende via Twint
Komm an einen Monatshöck oder werde direkt Mitglied.
https://www.klimagrosseltern.ch/mitgliedschaft/
UNSERE VEREINSARBEIT
Generalversammlung vom 14. November 2025
Protokoll und revidierte Statuten vom 09.12.2025

Mittlerweilen sind die Klima-Grosseltern in ganz Europa aktiv:
https://grandparentsforclimate.eu/?cmp_bypass=40c2dd29038fb799611b351d43e75380

AGENDA der VERANSTALTUNGEN
Durchgeführte PROJEKTE ab 2021

Klimagrosseltern in den MEDIEN
Videos, Leserbriefe und Zeitungsartikel
Presseberichte im Urner Wochenblatt Bild links, sowie der Urner Zeitung, Bild Mitte und rechts

2 Videos:
- Kürzere Wiederkehrdauer von Schadenereignissen kann
bewiesen werden
- Was sind Kipppunkte?


Die Beweisführung der Wissenschafterin, Dr. Friedericke Otto zur Wiederkehrdauer von Schadenereignissen, die Beweisführung.
https://www.republik.ch/2024/04/19/ist-das-nun-wetter-und-zufall-oder-schon-der-klimawandel?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=republik/template-newsletter-taeglich-2024-04-19
Was sind Kipppunkte?
Würden Sie in ein Flugzeug steigen, das mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 Prozent abstürzt?
Wir steuern auf Punkte zu, an denen die Folgen des Klimawandels unaufhaltsam werden. Was genau sind diese sogenannten Kipppunkte? Und warum fällt es uns so schwer, ihre Auswirkungen zu fassen? Klima- und Meeresforscher Stefan Rahmstorf erklärt es so, dass es alle verstehen.
https://www.republik.ch/2024/03/29/erklaervideo-kipppunkte-stefan-rahmstorf
Nachhaltiges Wachstum ist begrenzt


Nachhaltiges Wachstum verläuft so wie ein Baum wächst: er keimt aus einem Samen, wenn das gelungen ist, wächst er in die Höhe und Breite schneller und schneller bis seine Lebensvoraussetzungen das Wachstum verlangsamen und am Ende auf null abbremsen. Der "erwachsene" Baum kann auch ohne bedeutend in die Höhe zu wachsen noch Jahrzehnte leben.
Immerwährendes Wachstums ist auf der Erde unmöglich auch das Wirtschaftswachstum wird ein Ende haben, ein geregeltes oder mit einem Kollaps. Was passiert mit einem Flugzeug, dass im Steigflug bleibt?
Veröffentlichungen in «Kriens Info» (Amtsblatt, geht an alle Haushalte)
Kriens
Info Juli 2026
Klimaschutz
- Wir schaffen das!
Über Klimaschutz sprechen wollen viele nicht mehr. Also überlässt man das der Forschung. Das Projekt «Klima CH2025» von MeteoSchweiz spricht davon, dass die Temperaturen bei uns bereits um 2.9 Grad zugenommen haben. Das Übereinkommen von Paris sprach von einem Ziel von unter 2 Grad, wollen wir grosse Klima-Katastrophen rund um den Globus vermeiden. Schon jetzt nehmen die Niederschläge im Sommer ab, was zu trockeneren Böden und steigender Waldbrandgefahr führt. Gleichzeitig müssen wir uns auf intensivere Niederschläge und Murgänge einstellen. Selbst Nächte mit über 20 Grad würden in grossen Städten massiv zunehmen. Auch der Schweizer Wintertourismus in mittleren Lagen sei bedroht.
Ist das der
Grund, warum der Schweizer Flugverkehr
bereits im 1. Quartal 2026 einen neuen Passagierrekord aufstellte? Ab ins
Ausland? Gemäss Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) stiegen die Passagierzahlen
an den grossen Schweizer Flughäfen um 5 Prozent auf 13,3 Millionen ankommende
und abfliegende Gäste. Allein im Januar 2026 mussten in Zürich rund 1.000 zusätzliche Flüge
wegen des World Economic Forum (Motto "Im Zeichen des Dialogs") abgewickelt
werden. Klimaschutz – Wir schaffen das! Dieser Titel hat somit nicht viel mit
der Realität zu tun. Uns Klima-Grosseltern ist das nicht egal. Möchten Sie uns
unterstützen?
Kontakt: pius.widmer@gmx.ch
Kriens Info Juni 26
Ewiges Wachstum oder
Genügsamkeit?
Unendliches Wachstum ist eine Art säkulare Religion. Gut ist, was zur Steigerung des Brutto-Inland- Produktes beiträgt. Unklar ist, ob die VertreterInnen dieser Ansicht wirklich glauben, was sie verkünden, oder ob sie ganz einfach davon ausgehen, dass sie diesen Planeten verlassen werden, bevor die menschgemachten Klima- und Umwelt-Katastrophen auch in bisher verschonten Ländern eintreten. Die überfüllten Städte, die verstopften Strassen, die verseuchten Gewässer und Böden sind nicht das Resultat der Migration der letzten zwanzig Jahre, sondern lassen erkennen, dass das Wohlergehen von uns allen nicht mehr vom unendlichen Wachstum, sondern von der Genügsamkeit abhängt.
In der Zeitschrift «Nature Climate Change» konnte man kürzlich lesen: In Ländern mit hohem Einkommen ist der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und sozialem Fortschritt zusammengebrochen. Sobald die Grundbedürfnisse – Wohnen, Nahrung, Bildung, Gesundheit – gesichert sind, heisst es, führt ein BIP-Wachstum nicht zu grösserer persönlichen Zufriedenheit, sondern vor allem zu verstärkter ökologischer Belastung. Solche Fragen diskutierten wir Klima-Grosseltern anfangs Mai bei der Hofmatt mit den PassantInnen und stiessen auf erstaunlich viel Sympathie. Das war schön. Möchten Sie uns unterstützen? Kontakt: pius.widmer@gmx.ch
Kriens Info Mai 2026
Der Erd-Erschöpfungs-Tag sagt es!
Unsere Wirtschaft basiert auf einem Finanzsystem mit Krediten und Schulden. Um Schulden bezahlen zu können, brauchte es Innovation und Wachstum. Dies führte über Jahrzehnte zum Motto: Immer mehr, immer schneller, immer billiger. Das wiederum förderte das Auseinanderklaffen von Arm und Reich. Denn nicht alle hatten Erfolg und nicht alle handelten gewaltfrei und fair.
Wirtschaftliches Wachstum hatte automatisch mehr CO2-Ausstoss zur Folge. Dass dies zur übermässigen Erwärmung des Klimas führt, war früher den Wenigsten bewusst. Anders heute: Jedes Kind weiss, die Erde hat zu heiss! Die klimaschädlichen CO2-Emissionen pro Kopf sind in den Ländern zwar verschieden. Doch Ländergrenzen halten die Erwärmung nicht auf und es gilt: Je reicher jemand ist, desto mehr Emissionen gehen auf sein Konto.
Der Erd-Erschöpfungstag (in der Schweiz am 11. Mai 2026) sollte uns die Augen öffnen. Er markiert das Datum, an dem ein Land alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die es im ganzen Kalenderjahr produzieren kann.
Von diesem Tag an sind dessen BewohnerInnen vor allem fossil unterwegs, zum Leidwesen kommender Generationen. Daher stehen wir Klima-Grosseltern am 2. Mai bei der Hofmatt und ermutigen PassantInnen, den Verbrauch von Treibhausgasen im Alltag zu verringern. Weniger ist mehr! Kontakt: pius.widmer@gmx.ch
Kriens Info Apil 2026
Über Menschenrechte zum Klimaschutz
Immer mehr Menschen resignieren. Sie schalten die Nachrichten aus. Sie wollen nichts mehr hören von den kriegerischen Ereignissen auf dem Planeten. Sie ertragen einerseits die Lügen der Mächtigen nicht mehr. Andererseits wollen sie aber auch den Erkenntnissen, dass Schweizer Konzerne und Investoren Menschenrechte mit Füssen treten, aus dem Wege gehen.
Hilft es, die Augen zu verschliessen? Wohl kaum. Doch Fortschritte gelingen nur, wenn Völker die Entscheidungen von oben kritisch, möglichst ohne Gewalt mittragen und Regierungen das Wohl der Bevölkerung über die Grenzen hinaus berücksichtigen. Dass dies nicht immer einfach ist, versteht sich von selbst.
Wie lange dauerte es, bis sich die Menschenrechte via UNO – leider oft nur auf dem Papier - durchgesetzt hatten! Tierwohl und Naturschutz waren die nächsten Stationen, wurden aber erst seit Ende des 20. Jahrhunderts einigermassen ernst genommen.
Heute spüren wir, dass Menschenwürde, Tierwohl und Naturschutz ohne zusätzlichen Klimaschutz wenig nützen. Ein günstiges Klima ermöglicht Pflanzen, Tieren und Menschen Zukunft. Ein aufgeheiztes Klima zerstört in wenigen Jahrzehnten alles. Wir bedauern es, dass die Mehrheit der Stimmenden am 8. März der Aufrüstung mehr vertraute als dem Klimaschutz. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch
März 2026
Kriens und die globalen Ziele für 2030
Können Sie sich an die globalen Ziele 2030 erinnern, die von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen 2015 verabschiedet wurden? Amerika, China und Russland hatten nichts dagegen. Da hiess es etwa: Armut beenden, menschenwürdige Arbeit für alle fördern, Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern, den Klimawandel bekämpfen usw. Und was wird heute von den mächtigsten Regierungen verkündet? America first! Krieg der Zölle! Aufrüstung statt Bildung! Abbau von staatlicher Information und von Klimaschutz!
Wollen wir unseren Grosskindern ein Chaos überlassen? Geben wir einfach auf, weil der Mensch aus der Geschichte ja eh nichts lernt? Oder schauen wir wenigstens, dass die globalen Ziele in Kriens eingehalten werden? Das hiesse: Menschenwürdige Arbeit für alle, bezahlbare Wohnungen für alle, Bildung und staatliche Information für alle, Ungleichheit zwischen Sonnenberg und Luzernerstrasse verringern, den Klimawandel bekämpfen.
Nach der Abstimmung vom 8. März wissen wir mehr. Wir werden erfahren, ob uns Aufrüstung wichtiger ist als klare staatliche Information, breite Bildung und wirksamer Klimaschutz. Wir werden sehen, ob der Bauzonen-Entscheid von 2020 dem Wohneigentum für wenige Gutbetuchte weichen muss. Hoffentlich haben wir gute Nachrichten für unsere Enkel. Für die Klimagrosseltern: pius.widmer@gmx.ch
Februar 2026
Klimawandel als Chance?
Das klingt beruhigend. Wohltuend sind doch Hinweise wie «In der Schweiz haben neue Weinsorten eine Chance» oder «Bald werden wir in der Innerschweiz Marroni ernten».
Die meisten KlimaforscherInnen sehen das Problem aber anders. Die Schweiz mit ihrer Topografie gehört ihrer Meinung nach zu den besonders betroffenen Regionen: Hier betrug die Erwärmung bis 2024 etwa 2,9 Grad bei einer globalen mittleren Erwärmung von etwa 1,5 Grad. Steigt die globale Erwärmung um 3 Grad, werden es in der Schweiz etwa 4,9 Grad sein (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie u.a.).
Und wo stehen wir heute? Der aktuelle Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen zeigt, dass sich, selbst wenn alle globalen Zusagen zur Emissionsreduktion umgesetzt würden, die Erde um 2,3 bis 2,5 Grad erwärmen würde.
Wollen Sie wissen, was das für die Schweiz hiesse? Oder ertragen Sie diese Voraussagen nicht mehr?
Die Fachleute sprechen von extremen Hitzeereignissen, Sommertrockenheit und Waldbrandgefahr, aber auch von Gletscherschmelze, grösseren Regenmengen in kurzer Zeit, häufigeren Überschwemmungen und in höheren Lagen vermehrt Regen statt Schnee.
Eigentlich wissen wir es. Die Reduktion der CO2-Emissionen gelingt nur durch eine Verhaltensänderung der Bevölkerung kombiniert mit ethischem und technologischem Fortschritt. Wir Klima-Grosseltern wollen nichts beschönigen. Daher sagen wir zum Klimafonds am 8. März 2026 aus Überzeugung JA. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch
Januar 2026
Immer dieses Geld…
Wieder stimmen wir über Geld ab. Am 8. März 2026 geht es beim Klimafonds um die klassische Strategie zur Reduktion der CO2-Emissionen in den wichtigsten Bereichen wie Gebäude, Industrie und Verkehr. Weitere Bereiche wie Land- und Ernährungswirtschaft sind nicht ausgeschlossen.
Eine vollständige Dekarbonisierung kann nicht gefordert werden, da es noch immer Anwendungen und Prozesse gibt (z.B. Flugzeuge, industrielle Prozesse), für die wir keine kohlenstoff-freie Alternativen haben und die auf Bio- und synthetische Brenn- und Treibstoffe angewiesen sind. Immerhin werden die Billigflug-Angebote langsam, wenn auch bisher chancenlos, kritisiert.
Wir alle wissen, dass die Energiewende etwas kostet. Aber selbst die meisten Millionäre weigern sich, freiwillig die CO2-Reduktion zu fördern. Es braucht weltweit Vorschriften und Kontrollen, damit etwas geschieht, auch in der Schweiz.
Damit die Energiewende gelingen kann, braucht es auch Geld für Aus- und Weiterbildungsmassnahmen. Der finanzielle Rahmen des Klimafonds soll 0,5% bis 1% des Schweizerischen Bruttoinlandproduktes betragen. Beiträge sollen an Kantone, Gemeinden und Dritte abgegeben werden.
Sagen Sie Ja zum Klimafonds oder überlassen Sie die Folgen der laufenden Klimazerstörung lieber Ihren Grosskindern? Kontakt Klima-Grosseltern: pius.widmer@gmx.ch
Leserbrief Zuger Zeitung, 15.5.24

Luzerner Zeitung 16.04.2024

Medienecho der Klima-Grosseltern am Tag des Black Friday auf der Strasse:
https://www.tele1.ch/nachrichten/klimagrosseltern-entschleunigen-black-friday-kaeufer-155189634
https://3fach.ch/programm/stooszyt/white-friday-luzern-black-friday
Leserbrief von Robert Cordin vom 29. September 2023 in der Zuger Zeitung
Für eine Klima-Wahl
Die nationalen Wahlen stehen vor der Tür (22. Oktober). Im Zugerland stellen sich für die drei Nationalratsmandate stolze 99 Personen auf 34 Listen zur Wahl und für die beiden Ständeratssitze kandidieren 7 Männer und zwei Frauen. Da haben die Wählenden fürwahr die Qual der Wahl!
Für Stimmberechtigte, denen über den Schrebergarten der Schweiz hinaus die zukünftigen Lebensbedingungen für Mensch und Tier am Herzen liegen, könnte da ein Blick auf das Umweltrating klärend wirken. Die führenden Schweizer Umweltverbände (Pro Natura, WWF, Greenpeace, VCS und Weitere) haben die wichtigsten 64 Abstimmungen zu Umweltfragen der vergangenen Legislatur ausgewertet. Die Resultate sind unter ecorating.ch im Internet genauer zu studieren und zeitigen für den Kanton Zug, wo sämtliche Amtsinhaber und die einzige Amtsinhaberin wieder antreten, deutliche Aussagen.
(So
fungiert Matthias Michel mit 46,1% Zustimmung unter den umweltfreundlichsten
Ständeräten der FDP, während die Mitte-Vertreter Peter Hegglin (29,4%) und
Gerhard Pfister (30,5%) bereits deutlich abfallen. Die Grüne Nationalrätin
Manuela Weichelt-Picard bezeugt mit 100% ein uneingeschränktes
Umwelt-Engagement, derweil der Vertreter der anderen Pol-Partei, Thomas Aeschi,
mit unsäglichen 1,6% zu Buche steht.)
Abschnitt von der Redaktion aus dem Leserbrief gestrichen.
Diese Aussagen haben unter anderem auch uns Klima-Grosseltern zu einer Wahlempfehlung bewogen, die sämtliche Kantone der Zentralschweiz umfasst und unter www.klimagrosseltern.ch/zw einsehbar ist. Vielleicht dient auch Ihnen das Umweltrating als Orientierung für eine verantwortungsbewusste Wahl am 22. Oktober, auf dass auch die kommende Generation voll Lebensfreude heranwachsen darf!
26.09,2023 Robert Cordin, Cham
Klima-Grosseltern-Regionalgruppe Zentralschweiz Erschienen in zensurierter Form am 29.09.23
Offener Brief von Max Kläy als Leserbrief von der Luzerner Zeitung
am 06.10.2023 übernommen
Liebe Familie, Freunde, Kolleginnen, Bekannte, meine Damen und Herren
Unsere Demokratie ist zuweilen langweilig, mühsam, aber sie
braucht unser Engagement. Nutzen wir die Möglichkeiten und
Chancen mitzubestimmen. Brechen wir die tiefe Stimmbeteiligung
und zunehmende Polarisierung der Politik auf. Bitte nehmt an den
Wahlen teil, jede Stimme zählt.
Thematisch gilt mein Schwerpunkt natürlich der Umwelt, konkret der
Biodiversität. Es ist für mich erschreckend wie der Artenschwund
von Pflanzen und Tieren voranschreitet. Zusätzlich bin ich extrem
besorgt über die laufende Erwärmung der Erdkugel. 70% der
Erdoberfläche besteht aus Meeren und Ozeanen. Höhere Temperaturen
lassen automatische mehr Wasser verdunsten. Das Wasser bleibt
nicht in der Atmosphäre, als Niederschlag kommt es zurück auf die
Erde. Kein Wunder werden Niederschläge häufiger und stärker. Wir
wissen, was zu tun wäre, damit der stärker werdende
Wasserkreislauf mindesten stabilisiert wird.
Es ist unverständlich, dass die
Links-Rechts-Polarisierung im Umweltrating der Parteien noch
stärker zum Ausdruck kommt, als dies in den
wirtschaftlichen-sozialen-ethischen Themen der Fall ist (keine
Überschneidung des Abstimmungsverhaltens links-rechts). Dies
trotz wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht zu widerlegen
sind. Wir erleben aktuell die Veränderungen und die CO2-Werte
steigen weltweit immer noch.
Ich hoffe, dass auf euren Wahlzetteln ein paar Listenstimmen Platz haben für PolitikerInnen, die sich Gedanken machen über die Zukunftsaussichten unserer Kinder und Enkelkinder.
Besten Dank, dass ihr an den Wahlen teilnehmt und
herzliche Grüsse
Max Kläy
Mein Kommentar zur unten stehenden Grafik:
Was nützt es die wirtschaftliche Freiheit und den aktuellen Wohlstand zu verteidigen, wenn der Mensch durch regelmässige Dürren, Wassermangel, Orkane und Überschwemmungen seinen Lebensraum verliert.


Leserbrief von Jean Berner vom 30. September 2023 in der Luzerner Zeitung

OSD vom 13. Mai 2023 in der Luzerner Zeitung
Am 13. Mai 2023 hat die Schweiz ihre natürlichen Ressourcen an Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffe aufgebraucht. Das in 133 Tagen. Die restlichen 232 Tage leben wir von importieren Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie (Öl, Gas, Uran) aus Ländern die ihrerseits ihre Ressourcen übernutzen.
Internationaler Klimastreik in Luzern am 03.03.2023

LESERBRIEF vom 24.01.2023 in der Luzerner Zeitung
Heliflüge als Hohn für den Klimaschutz
«VCS kritisiert Pfaffnauer Helifirma», Ausgabe vom 13. Januar
Die Swiss Helicopter AG Pfaffnau stellt fast eine Vervierfachung ihrer Hellflüge in Aussicht. Dies nicht nur für Lasten in unwegsamem Gelände und Verletztentransporte, sondern für Heliskiing, private Anlässe und Tourismus. Ein Hohn für sparsamen Energieverbrauch, Klima-, Wild- und Lärmschutz. Dahinter steckt eine egoistische, exklusive (also ausschliessende) Konsumhaltung, mit der wir permanent berieselt werden: «Sie sind es sich wert», flötet ein Kosmetikmulti, «Mein Auto fährt auch ohne Wald», las man auf Klebern während des Waldsterbens. Diese Haltung ist unvereinbar mit dem Klimaschutz. Es gibt im Sozialen und Kulturellen beglückendere und nachhaltige Wege der Selbstfindung.
Jean Berner, Luzern, Klimagrosseltern Luzern
Tele 1-Beitrag zum OSD 2022:
2022: https://www.tele1.ch/nachrichten/aktion-der-klima-grosseltern-am-bahnhof-luzern-146425608
Klimagrosseltern mit ihren Gilets:
https://www.bote.ch/nachrichten/zentralschweiz/klimagrosseltern-sind-auch-in-uri-unterwegs-art-1454528
Der 78-jährige Präsident der Klimagrosseltern Zentralschweiz, Dr. med. Jean B., betont in einer Medienmitteilung: «Wir schreien keine Parolen wie die Klimajugend, die selber sehr direkt vom Klimawandel betroffen ist. Wir Alten wollen still unsere Sorge um die Zukunft unserer Grosskinder kundtun.» Werner N. (69) habe stolz auf sein selber gemaltes Klimagilet gezeigt und ergänzt: «Wir wollen nicht nur fordern, sondern auch positiv aufzeigen, was jeder Einzelne von uns beitragen kann, zum Beispiel die Zimmertemperatur um ein Grad reduzieren. Darum mein Spruch: Weniger Öl - mehr Pullover!»
Jeannine M. (74) sagte: «Ja, und etwas weniger häufig um die halbe Welt in die Ferien fliegen. Die Schweiz ist ja so schön. Mein Spruch dazu: Chemmeribodebad statt Trinidad.» Statt Flugblätter verteilten die Seniorinnen und Senioren selber gebackene Chräpfli in der Form des Klima-Grosseltern-Logos.
Wichtig sei den Klimagrosseltern zudem die Sensibilisierung auf die Klimaabstimmung vom 18. Juni 2023. Sie sehen ihre Klimaspaziergänge deshalb auch als stille Gegenaktion zur Kampagne, mit der die SVP Unterschriften sammelt für ein Referendum. Doch der pensionierte Forstingenieur Max Kläy (74) bleibe trotz des Referendums optimistisch: «Wir sind zuversichtlich. Auch Bäume wachsen langsam. Aber bei der Klimaabstimmung nächstes Jahr muss die Schweiz die Weichen nun endlich richtig stellen. Sonst sehe ich schwarz für die Zukunft meiner vier Grosskinder.»
Kirchenbote 14.11.2022
https://www.kirchenbote-online.ch/artikel/?id=35601
zentralplus 13.11.2022
https://www.zentralplus.ch/umwelt/wenn-das-grosi-ploetzlich-klima-transparente-bastelt-2488067/
Kirchenbote Thurgau 14.11.2022
https://www.kirchenbote-tg.ch/artikel/graue-rebellen-fuer-das-klima/
zentralplus 25.10.2022
https://www.zentralplus.ch/politik/luzerner-polizei-stoppt-klima-grosseltern-2476981/
Aargauer Zeitung 09.05.2022
zentralplus 23.02.2022
https://www.zentralplus.ch/blog/nachhaltigkeits-blog/in-luzern-gibt-es-auch-die-klima-grosseltern/

