ZENTRALSCHWEIZ Kontakt: zentralschweiz@klimagrosseltern.ch





03. Okt. 2026   Monats-Höck in Luzern
weitere Höcks:  07. Nov. / 05. Dez. 2026

Am ersten Samstag im Monat treffen wir uns zum informellen Gedankenaustausch, von 10 bis 12 Uhr. 

Interessierte können ungezwungen teilnehmen, um uns kennen zu lernen. 

Treffpunkt ab 09:30 Uhr im Barfüesser, Zimmer 3
im 4. Stock, Winkelriedstrasse 5, 6003 Luzern

Termine Klima-Grosseltern Zentralschweiz

Am 27. September 2026
Ja zur Initiative für eine sichere Ernährung.

Die Initiative soll wenigstens einen Achtungserfolg erhalten.

Unsere Versorgung mit Lebensmitteln ist zu mehr als 50% vom Ausland abhängig.

Mit einer Selbstversorgung von nur 42% kann die Schweizer Landwirtschaft die Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleisten, wenn Importe wegfallen, sei das durch Kriege, Handelskonflikte oder klimaextreme Wetterverhältnisse. Diese tiefe Selbstversorgung zeigt, dass die Schweizer Landwirtschaft in keiner Weise darauf vorbereitet ist, die Bevölkerung in Krisenzeiten und Mangellagen aus eigener Produktion zu ernähren, wie es Art. 102 BV (Landesversorgung) verlangt. Die in der Agrarforschung Schweiz publizierte Studie "Wege zu einer markanten Erhöhung des Selbstversorgungsgrades bei weniger Umweltbelastung" belegt: Sogar ein Netto-Selbstversorgungsgrad von über 100% ist realisierbar. 

Reuss Wanderung am 2. Oktober 2026

Wir wandern nochmals ein Stück der Reuss entlang, von Rottenschwil um den Flachsee zurück nach Unterlunkhofen, diesmal mit den Klimagrosseltern der Regiogruppe Aargau. Reine Wanderzeit ca. 1 ½ Stunden.

Begleitet werden wir von Josef Fischer, Biologe und ehemaliger Leiter des Naturschutzinformationszentrum Zieglerhaus der Stiftung Reusstal. Wir erhalten interessante Informationen zu Flora und Fauna um den Flachsee.

Treffpunkt: 02.Oktober, 10.40 Rottenschwil Restaurant Hecht (Bushaltestelle) 
Zug Luzern ab nach ZH um 9.35 / Rotkreuz an 09.48 / Rotkreuz ab 09.53 (S 26, Gleis 5) / Muri an 10.06  /
Muri ab 10.25 / Rottenschwil, Hecht an 10.39.  Die Fahrkarten besorgt jede Person selber.

Unterwegs verpflegen wir uns mit einem Picknick, welches jede Person selbst mitbringt. 

Im Anschluss an die Wanderung besteht noch die Möglichkeit die Ausstellung im Naturschutzinformationszentrum Zieglerhaus der Stiftung Reusstal zu besuchen.

Wir freuen uns auf eine interessante Wanderung und gemütliches Zusammensein!

Anmeldung bis 19. September an Jeannine Schälin:  jeannine.schaelin@bluewin.ch

AKTUELL

Klimademo in Luzern und Zug am 25. September 2026
Wir gingen in Luzern und Zug gemeinsam auf
 die Strasse, um für mehr Klimaschutz zu protestieren:

Klima Demo in Luzern am 25.09.2026 (Regula Sager)
Ab 18 Uhr strömten die Menschen von allen Seiten auf den Theaterplatz. Es war eine bunte Mischung: viele Junge, Familien und auch viele ältere Menschen. Die Demo wurde durch eine Rede von drei Personen vom Klimastreik gemeinsam eröffnet - als zweites folgte die Rede der Klimagrosseltern. Dann setzte sich der Demozug in Bewegung - laut mit den bekannten Slogans vom Klimastreik.

Am Falkenplatz gab es einen Stop. In einer Schweigeminute (sitzend) wurde den Klima-Opfern gedacht… z.B. in Nepal - und Roman Bolliger (Klimainitiativen) hielt eine interaktive Rede. Dann ging der Marsch weiter über die Seebrücke zum Vögeligärtli. Es nahmen etwa 1000 Personen an der lauten, lebendigen Demo in Luzern teil. Der Aufruf, an der Politik teil zu nehmen…. an den Wahlen 2027 dafür zu sorgen, dass viele klimafreundliche Personen gewählt werden, war Thema in jeder Rede.

Und dass sich jetzt endlich etwas ändern muss, wurde lautstark durch die Gassen und Strassen skandiert. Die Gruppe Klimagrosseltern (12) mit Gilets und Bannern. war eine schöne Bereicherung und immer sehr sichtbar.

Klima-Demo in Zug, 25.09.2026 (Robert Cordin) Eine gute Hundertschaft von Zugerinnen und Zugern fand sich am Freitag um 17.00 Uhr auf dem hiesigen Bundesplatz ein, um ein Zeichen zu setzen für einen aktiven Klimaschutz mit der landesweit vorgetragenen Forderung "Keine 50°-Sommer!".

Auch ein Quartett von Klima-Grosseltern war mit dabei. Dank unserer "Hitze"-Gilets bildeten wir einmal mehr einen Blickfang und kamen so mit vielen Menschen ins Gespräch. Vor und nach den Ansprachen sammelten wie Unterschriften für die Mobilitätsbon-Initiative von umverkehR. Immerhin weitere 29 brachten wir zusammen.

Bei den Reden riefen sowohl die Jungen mit flammenden Appellen als auch die gestandenen Semester mit eindringlichen Statements zu entschiedenem Handeln auf. Eine Rednerin meinte: "Die Klimakrise ist diesen Sommer endgültig bei uns angekommen. Wer jetzt nicht handelt, macht sich schuldig an den kommenden Generationen." Genau die Botschaft von uns Klima-Grosseltern!

 Initiative «Stop Bypass & Co.»

Am 18. September 2026 stimmte das Parlament der Stadt Luzern der Initiative «Stop Bypass & Co.» zu. Sie will den Bypass verhindern und verpflichtet den Stadtrat, sich generell gegen künftige Strassenprojekte zu wenden.Die Klimagrosseltern Zentralschweiz stellten sich vor dem Rathaus auf, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. 

Unsere Stellungnahme zur Vernehmlassung des Regierungsrates zum
Velo-Konzept  des Kantons Luzern vom 16. Juni 2026 

Rote Strecken: 
gefährlich für Velofahrer,
Handlungsbedarf hoch.

Klimastreik-Demo in Bern am 22.05.2026

Die Bewegung Klimastreik mobilisierte am Freitagabend 22. Mai 2026 mehrere Tausend Menschen für eine Demonstration gegen die «10-Millionen-Initiative» der SVP. 

Unter dem Motto «Gemeinsam gegen Abschottung» versammelten sich zunächst rund 1000 Personen auf dem Bundesplatz. Die Zahl wuchs bis zum Start auf etwa 3000 Teilnehmende an. Der Zug bewegte sich  zum Münsterplatz, wo die Demo eine Pause einlegte. Ein kleines Polizeiaufgebot auf Velos begleitete die friedliche Demonstration. Nach gut einer Stunde kehrten die Teilnehmenden auf den Bundesplatz zurück, wo der Abend mit Reden und Konzerten ausklang. Einige Klimagrosseltern aus diversen Regionen waren auch dabei.

ÜBER UNS

Klima-Grosseltern Zentralschweiz

Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Nachkommen eine hoffnungsvolle Zukunft haben. Sie sollen unter guten Umweltbedingungen leben können, welche die Existenz aller Lebewesen sicherstellen.

Der Verein gegründet am 12. November 2020 in Luzern, umfasst die 6 Kantone der Zentralschweiz UR-SZ-NW-OW-ZG-LZ und ist ein Regionalverein der Klima-Grosseltern Schweiz

                                                             https://www.klimagrosseltern.ch/zw/

Da wir als Unterverein der Klimagrosseltern Schweiz auf einen Jahresbeitrag verzichten, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Herzlichen Dank für ihre spontane Spende via Twint 


Komm an einen Monatshöck oder werde direkt Mitglied.

  https://www.klimagrosseltern.ch/mitgliedschaft/ 

UNSERE VEREINSARBEIT   

Generalversammlung vom 14. November 2025
Protokoll und revidierte Statuten vom 09.12.2025



      Protokoll Vorstand 02.07.2026                                    und 28.08.2026


Mittlerweilen sind die Klima-Grosseltern in ganz Europa aktiv:


https://grandparentsforclimate.eu/?cmp_bypass=40c2dd29038fb799611b351d43e75380

AGENDA der VERANSTALTUNGEN 

Klimagrosseltern in den MEDIEN

Videos, Leserbriefe und Zeitungsartikel

Veröffentlichungen in «Kriens Info» (Amtsblatt, geht an alle Haushalte)

Kriens Info September 2026

Hinlenken statt ablenken

Vielleicht sind Sie auch schon Klima-Grosseltern begegnet. Vielleicht haben Sie ihnen Mut zugesprochen, sich weiterhin für den Klima-Schutz einzusetzen. Vielleicht haben Sie deren Auftreten aber auch belächelt und gedacht, das nützt doch nichts.

Überrascht haben uns Klima-Grosseltern die Landwirte, die uns gegenüber sehr skeptisch waren und einfach hofften, mit mehr staatlichen Subventionen über die Runden zu kommen. Immer häufiger tauchen nun Schlagzeilen auf wie «Landwirtschaft im Wasserstress» oder «Bauern rüsten sich für den Klima-Wandel».

Natürlich liegt viel an uns KonsumentInnen, ob die weltweite Klima-Zerstörung rasant weitergeht und ob die Landwirtschaft menschenwürdig gestaltet werden kann. Wichtig dabei ist, dass wir uns nicht von Tiefstpreisen der Konzerne Dinge aufschwatzen oder von klimaschädlichen Grossveranstaltungen in aller Welt beeindrucken und ablenken lassen. Ablenken von der menschgemachten Not auf unserem Planeten ist ein gewinnbringendes, aber tödliches Business.

Hinlenken auf Wesentliches, das Leben für alle ermöglicht, wird oft als naiv abgetan. Vielleicht helfen Hitzewellen und Waldbrände der letzten Wochen, den Klimaschutz auch in Europa ernster zu nehmen und nicht zu warten, bis man evakuiert werden muss. Hinlenken statt ablenken, mutig hinsehen statt wegsehen. Helfen Sie mit. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch

Kriens Info August 2026

Grossveranstaltungen als Klimakiller?

Die Juni-Hitze-Periode liegt hinter uns. In der Schweiz wurden Temperaturen bis 39 Grad gemessen. Was für Wetter bringt wohl der August? Wird vor Unwettern gewarnt? Welche Gesundheitstipps werden für alte Menschen, Babys und Tiere verbreitet? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, der Klima-Wandel hat auch mit uns Menschen, vor allem den gut Betuchten, zu tun. Ist das gelogen? Ich denke an die vergangene Fussball-Weltmeisterschft zurück. Haben Sie mitbekommen, dass das Stadion in Houston dank einer Klimaanlage und einer Überdachung selbst bei 31 Grad auf 22 Grad gekühlt werden kann? Dies zum Wohl der 70 Tausend ZuschauerInnen! Diesen wird sogar empfohlen, einen Pullover mitzunehmen.
Was heisst das für den CO2-Ausstoss dieser Grossveranstaltung? Die Betreiber geben keine Auskunft. Experten zufolge macht die reine Klimatisierung dieser Art oft weniger als 10 Prozent aus. Über die Hälfte der klimaschädlichen Emissionen entstehe durch die An- und Abreise der Fans, insbesondere durch den Flugverkehr. Was heisst das für die Fussball-WM 2030 in Marokko, Portugal und Spanien und die drei Spiele, die zusätzlich in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen werden? Wir Klima-Grosseltern befürchten, dass Grossveranstaltungen immer mehr zu Klimakillern werden? Was denken Sie? Kontakt: pius.widmer@gmx.ch

Leserbrief von Helen Reinhard, Luzern, Mitglied Klimagrosseltern

Pesseberichtre im Urner Wochenblatt Bild links, sowie in der Urner Zeitung, Bild Mitte und rechts

2 Videos:  
- Kürzere Wiederkehrdauer von Schadenereignissen kann
   bewiesen werden
  
  

- Was sind Kipppunkte?

Was sind Kipppunkte? 
Würden Sie in ein Flugzeug steigen, das mit einer Wahrscheinlichkeit  von 10 Prozent abstürzt?
Wir steuern auf Punkte zu, an denen die Folgen des Klimawandels unaufhaltsam werden. Was genau sind diese sogenannten Kipppunkte? Und warum fällt es uns so schwer, ihre Auswirkungen zu fassen? Klima- und Meeresforscher Stefan Rahmstorf erklärt es so, dass es alle verstehen.

https://www.republik.ch/2024/03/29/erklaervideo-kipppunkte-stefan-rahmstorf

Nachhaltiges Wachstum ist begrenzt 

Nachhaltiges Wachstum verläuft so wie ein Baum wächst: er keimt aus einem Samen, wenn das gelungen ist, wächst er in die Höhe und Breite schneller und schneller bis seine Lebensvoraussetzungen das Wachstum verlangsamen und am Ende auf null abbremsen. Der "erwachsene" Baum kann auch ohne bedeutend in die Höhe zu wachsen noch Jahrzehnte leben. 


Immerwährendes Wachstums ist auf der 
Erde unmöglich auch das Wirtschaftswachstum wird ein Ende haben, ein geregeltes oder mit einem Kollaps. Was passiert mit einem Flugzeug, dass im Steigflug bleibt? 

Veröffentlichungen in «Kriens Info» (Amtsblatt, geht an alle Haushalte)

Kriens Info Juli 2026
Klimaschutz - Wir schaffen das!

Über Klimaschutz sprechen wollen viele nicht mehr. Also überlässt man das der Forschung. Das Projekt «Klima CH2025» von MeteoSchweiz spricht davon, dass die Temperaturen bei uns bereits um 2.9 Grad zugenommen haben. Das Übereinkommen von Paris sprach von einem Ziel von unter 2 Grad, wollen wir grosse Klima-Katastrophen rund um den Globus vermeiden. Schon jetzt nehmen die Niederschläge im Sommer ab, was zu trockeneren Böden und steigender Waldbrandgefahr führt. Gleichzeitig müssen wir uns auf intensivere Niederschläge und Murgänge einstellen. Selbst Nächte mit über 20 Grad würden in grossen Städten massiv zunehmen. Auch der Schweizer Wintertourismus in mittleren Lagen sei bedroht.

Ist das der Grund, warum der Schweizer Flugverkehr bereits im 1. Quartal 2026 einen neuen Passagierrekord aufstellte? Ab ins Ausland? Gemäss Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) stiegen die Passagierzahlen an den grossen Schweizer Flughäfen um 5 Prozent auf 13,3 Millionen ankommende und abfliegende Gäste. Allein im Januar 2026 mussten in Zürich rund 1.000 zusätzliche Flüge wegen des World Economic Forum (Motto "Im Zeichen des Dialogs") abgewickelt werden. Klimaschutz – Wir schaffen das! Dieser Titel hat somit nicht viel mit der Realität zu tun. Uns Klima-Grosseltern ist das nicht egal. Möchten Sie uns unterstützen?
Kontakt: pius.widmer@gmx.ch

Kriens Info Juni 26 
Ewiges Wachstum oder Genügsamkeit?

Unendliches Wachstum ist eine Art säkulare Religion. Gut ist, was zur Steigerung des Brutto-Inland- Produktes beiträgt. Unklar ist, ob die VertreterInnen dieser Ansicht wirklich glauben, was sie verkünden, oder ob sie ganz einfach davon ausgehen, dass sie diesen Planeten verlassen werden, bevor die menschgemachten Klima- und Umwelt-Katastrophen auch in bisher verschonten Ländern eintreten. Die überfüllten Städte, die verstopften Strassen, die verseuchten Gewässer und Böden sind nicht das Resultat der Migration der letzten zwanzig Jahre, sondern lassen erkennen, dass das Wohlergehen von uns allen nicht mehr vom unendlichen Wachstum, sondern von der Genügsamkeit abhängt.

In der Zeitschrift «Nature Climate Change» konnte man kürzlich lesen: In Ländern mit hohem Einkommen ist der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und sozialem Fortschritt zusammengebrochen. Sobald die Grundbedürfnisse – Wohnen, Nahrung, Bildung, Gesundheit – gesichert sind, heisst es, führt ein BIP-Wachstum nicht zu grösserer persönlichen Zufriedenheit, sondern vor allem zu verstärkter ökologischer Belastung. Solche Fragen diskutierten wir Klima-Grosseltern anfangs Mai bei der Hofmatt mit den PassantInnen und stiessen auf erstaunlich viel Sympathie. Das war schön. Möchten Sie uns unterstützen? Kontakt: pius.widmer@gmx.ch 


Kriens Info Mai 2026

Der Erd-Erschöpfungs-Tag sagt es!

Unsere Wirtschaft basiert auf einem Finanzsystem mit Krediten und Schulden. Um Schulden bezahlen zu können, brauchte es Innovation und Wachstum. Dies führte über Jahrzehnte zum Motto: Immer mehr, immer schneller, immer billiger. Das wiederum förderte das Auseinanderklaffen von Arm und Reich. Denn nicht alle hatten Erfolg und nicht alle handelten gewaltfrei und fair.

Wirtschaftliches Wachstum hatte automatisch mehr CO2-Ausstoss zur Folge. Dass dies zur übermässigen Erwärmung des Klimas führt, war früher den Wenigsten bewusst. Anders heute: Jedes Kind weiss, die Erde hat zu heiss! Die klimaschädlichen CO2-Emissionen pro Kopf sind in den Ländern zwar verschieden. Doch Ländergrenzen halten die Erwärmung nicht auf und es gilt: Je reicher jemand ist, desto mehr Emissionen gehen auf sein Konto.

Der Erd-Erschöpfungstag (in der Schweiz am 11. Mai 2026) sollte uns die Augen öffnen. Er markiert das Datum, an dem ein Land alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die es im ganzen Kalenderjahr produzieren kann.

Von diesem Tag an sind dessen BewohnerInnen vor allem fossil unterwegs, zum Leidwesen kommender Generationen. Daher stehen wir Klima-Grosseltern am 2. Mai bei der Hofmatt und ermutigen PassantInnen, den Verbrauch von Treibhausgasen im Alltag zu verringern. Weniger ist mehr! Kontakt:  pius.widmer@gmx.ch


Kriens Info Apil 2026
Über Menschenrechte zum Klimaschutz

Immer mehr Menschen resignieren. Sie schalten die Nachrichten aus. Sie wollen nichts mehr hören von den kriegerischen Ereignissen auf dem Planeten. Sie ertragen einerseits die Lügen der Mächtigen nicht mehr. Andererseits wollen sie aber auch den Erkenntnissen, dass Schweizer Konzerne und Investoren Menschenrechte mit Füssen treten, aus dem Wege gehen.

Hilft es, die Augen zu verschliessen? Wohl kaum. Doch Fortschritte gelingen nur, wenn Völker die Entscheidungen von oben kritisch, möglichst ohne Gewalt mittragen und Regierungen das Wohl der Bevölkerung über die Grenzen hinaus berücksichtigen. Dass dies nicht immer einfach ist, versteht sich von selbst.

Wie lange dauerte es, bis sich die Menschenrechte via UNO – leider oft nur auf dem Papier - durchgesetzt hatten! Tierwohl und Naturschutz waren die nächsten Stationen, wurden aber erst seit Ende des 20. Jahrhunderts einigermassen ernst genommen.

Heute spüren wir, dass Menschenwürde, Tierwohl und Naturschutz ohne zusätzlichen Klimaschutz wenig nützen. Ein günstiges Klima ermöglicht Pflanzen, Tieren und Menschen Zukunft. Ein aufgeheiztes Klima zerstört in wenigen Jahrzehnten alles. Wir bedauern es, dass die Mehrheit der Stimmenden am 8. März der Aufrüstung mehr vertraute als dem Klimaschutz. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch


März 2026
Kriens und die globalen Ziele für 2030

Können Sie sich an die globalen Ziele 2030 erinnern, die von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen 2015 verabschiedet wurden? Amerika, China und Russland hatten nichts dagegen. Da hiess es etwa: Armut beenden, menschenwürdige Arbeit für alle fördern, Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern, den Klimawandel bekämpfen usw. Und was wird heute von den mächtigsten Regierungen verkündet? America first! Krieg der Zölle! Aufrüstung statt Bildung! Abbau von staatlicher Information und von Klimaschutz!

Wollen wir unseren Grosskindern ein Chaos überlassen? Geben wir einfach auf, weil der Mensch aus der Geschichte ja eh nichts lernt? Oder schauen wir wenigstens, dass die globalen Ziele in Kriens eingehalten werden? Das hiesse: Menschenwürdige Arbeit für alle, bezahlbare Wohnungen für alle, Bildung und staatliche Information für alle, Ungleichheit zwischen Sonnenberg und Luzernerstrasse verringern, den Klimawandel bekämpfen.

Nach der Abstimmung vom 8. März wissen wir mehr. Wir werden erfahren, ob uns Aufrüstung wichtiger ist als klare staatliche Information, breite Bildung und wirksamer Klimaschutz. Wir werden sehen, ob der Bauzonen-Entscheid von 2020 dem Wohneigentum für wenige Gutbetuchte weichen muss. Hoffentlich haben wir gute Nachrichten für unsere Enkel. Für die Klimagrosseltern: pius.widmer@gmx.ch 

Februar 2026
Klimawandel als Chance?

Das klingt beruhigend. Wohltuend sind doch Hinweise wie «In der Schweiz haben neue Weinsorten eine Chance» oder «Bald werden wir in der Innerschweiz Marroni ernten».

Die meisten KlimaforscherInnen sehen das Problem aber anders. Die Schweiz mit ihrer Topografie gehört ihrer Meinung nach zu den besonders betroffenen Regionen: Hier betrug die Erwärmung bis 2024 etwa 2,9 Grad bei einer globalen mittleren Erwärmung von etwa 1,5 Grad. Steigt die globale Erwärmung um 3 Grad, werden es in der Schweiz etwa 4,9 Grad sein (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie u.a.).

Und wo stehen wir heute? Der aktuelle Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen zeigt, dass sich, selbst wenn alle globalen Zusagen zur Emissionsreduktion umgesetzt würden, die Erde um 2,3 bis 2,5 Grad erwärmen würde.
Wollen Sie wissen, was das für die Schweiz hiesse? Oder ertragen Sie diese Voraussagen nicht mehr?

Die Fachleute sprechen von extremen Hitzeereignissen, Sommertrockenheit und Waldbrandgefahr, aber auch von Gletscherschmelze, grösseren Regenmengen in kurzer Zeit, häufigeren Überschwemmungen und in höheren Lagen vermehrt Regen statt Schnee.

Eigentlich wissen wir es. Die Reduktion der CO2-Emissionen gelingt nur durch eine Verhaltensänderung der Bevölkerung kombiniert mit ethischem und technologischem Fortschritt. Wir Klima-Grosseltern wollen nichts beschönigen. Daher sagen wir zum Klimafonds am 8. März 2026 aus Überzeugung JA. Kontakt: pius.widmer@gmx.ch

Januar 2026 
Immer dieses Geld…

Wieder stimmen wir über Geld ab. Am 8. März 2026 geht es beim Klimafonds um die klassische Strategie zur Reduktion der CO2-Emissionen in den wichtigsten Bereichen wie Gebäude, Industrie und Verkehr. Weitere Bereiche wie Land- und Ernährungswirtschaft sind nicht ausgeschlossen.

Eine vollständige Dekarbonisierung kann nicht gefordert werden, da es noch immer Anwendungen und Prozesse gibt (z.B. Flugzeuge, industrielle Prozesse), für die wir keine kohlenstoff-freie Alternativen haben und die auf Bio- und synthetische Brenn- und Treibstoffe angewiesen sind. Immerhin werden die Billigflug-Angebote langsam, wenn auch bisher chancenlos, kritisiert.

Wir alle wissen, dass die Energiewende etwas kostet. Aber selbst die meisten Millionäre weigern sich, freiwillig die CO2-Reduktion zu fördern. Es braucht weltweit Vorschriften und Kontrollen, damit etwas geschieht, auch in der Schweiz.

Damit die Energiewende gelingen kann, braucht es auch Geld für Aus- und Weiterbildungsmassnahmen. Der finanzielle Rahmen des Klimafonds soll 0,5% bis 1% des Schweizerischen Bruttoinlandproduktes betragen. Beiträge sollen an Kantone, Gemeinden und Dritte abgegeben werden.

Sagen Sie Ja zum Klimafonds oder überlassen Sie die Folgen der laufenden Klimazerstörung lieber Ihren Grosskindern? Kontakt Klima-Grosseltern: pius.widmer@gmx.ch

Leserbrief Zuger Zeitung, 15.5.24

Luzerner Zeitung 16.04.2024

Leserbrief von Robert Cordin vom 29. September 2023 in der Zuger Zeitung

Für eine Klima-Wahl

Die nationalen Wahlen stehen vor der Tür (22. Oktober). Im Zugerland stellen sich für die drei Nationalratsmandate stolze 99 Personen auf 34 Listen zur Wahl und für die beiden Ständeratssitze kandidieren 7 Männer und zwei Frauen. Da haben die Wählenden fürwahr die Qual der Wahl!

Für Stimmberechtigte, denen über den Schrebergarten der Schweiz hinaus die zukünftigen Lebensbedingungen für Mensch und Tier am Herzen liegen, könnte da ein Blick auf das Umweltrating klärend wirken. Die führenden Schweizer Umweltverbände (Pro Natura, WWF, Greenpeace, VCS und Weitere) haben die wichtigsten 64 Abstimmungen zu Umweltfragen der vergangenen Legislatur ausgewertet. Die Resultate sind unter ecorating.ch im Internet genauer zu studieren und zeitigen für den Kanton Zug, wo sämtliche Amtsinhaber und die einzige Amtsinhaberin wieder antreten, deutliche Aussagen.

(So fungiert Matthias Michel mit 46,1% Zustimmung unter den umweltfreundlichsten Ständeräten der FDP, während die Mitte-Vertreter Peter Hegglin (29,4%) und Gerhard Pfister (30,5%) bereits deutlich abfallen. Die Grüne Nationalrätin Manuela Weichelt-Picard bezeugt mit 100% ein uneingeschränktes Umwelt-Engagement, derweil der Vertreter der anderen Pol-Partei, Thomas Aeschi, mit unsäglichen 1,6% zu Buche steht.)
Abschnitt von der Redaktion aus dem Leserbrief gestrichen.

Diese Aussagen haben unter anderem auch uns Klima-Grosseltern zu einer Wahlempfehlung bewogen, die sämtliche Kantone der Zentralschweiz umfasst und unter  www.klimagrosseltern.ch/zw  einsehbar ist. Vielleicht dient auch Ihnen das Umweltrating als Orientierung für eine verantwortungsbewusste Wahl am 22. Oktober, auf dass auch die kommende Generation voll Lebensfreude heranwachsen darf!

26.09,2023  Robert Cordin, Cham

Klima-Grosseltern-Regionalgruppe Zentralschweiz   Erschienen in zensurierter Form am 29.09.23

Offener Brief von Max Kläy als Leserbrief von der Luzerner Zeitung 
 am 06.10.2023 übernommen

Liebe Familie, Freunde, Kolleginnen, Bekannte, meine Damen und Herren

Unsere Demokratie ist zuweilen langweilig, mühsam, aber sie braucht unser Engagement. Nutzen wir die Möglichkeiten und Chancen mitzubestimmen. Brechen wir die tiefe Stimmbeteiligung und zunehmende Polarisierung der Politik auf. Bitte nehmt an den Wahlen teil, jede Stimme zählt.

Thematisch gilt mein Schwerpunkt natürlich der Umwelt, konkret der Biodiversität. Es ist für mich erschreckend wie der Artenschwund von Pflanzen und Tieren voranschreitet. Zusätzlich bin ich extrem besorgt über die laufende Erwärmung der Erdkugel. 70% der Erdoberfläche besteht aus Meeren und Ozeanen. Höhere Temperaturen lassen automatische mehr Wasser verdunsten. Das Wasser bleibt nicht in der Atmosphäre, als Niederschlag kommt es zurück auf die Erde. Kein Wunder werden Niederschläge häufiger und stärker. Wir wissen, was zu tun wäre, damit der stärker werdende Wasserkreislauf mindesten stabilisiert wird.

Es ist unverständlich, dass die Links-Rechts-Polarisierung im Umweltrating der Parteien noch stärker zum Ausdruck kommt, als dies in den wirtschaftlichen-sozialen-ethischen Themen der Fall ist (keine Überschneidung des Abstimmungsverhaltens links-rechts). Dies trotz wissenschaftlichen Erkenntnissen, die nicht zu widerlegen sind. Wir erleben aktuell die Veränderungen und die CO2-Werte steigen weltweit immer noch.

Ich hoffe, dass auf euren Wahlzetteln ein paar Listenstimmen Platz haben für PolitikerInnen, die sich Gedanken machen über die Zukunftsaussichten unserer Kinder und Enkelkinder.

Besten Dank, dass ihr an den Wahlen teilnehmt und herzliche Grüsse
Max Kläy

Mein Kommentar zur unten stehenden Grafik: 

Was nützt es die wirtschaftliche Freiheit und den aktuellen Wohlstand zu verteidigen, wenn der Mensch durch regelmässige Dürren, Wassermangel, Orkane und Überschwemmungen seinen Lebensraum verliert. 

Leserbrief von Jean Berner vom 30. September 2023 in der Luzerner Zeitung

OSD vom 13. Mai 2023 in der Luzerner Zeitung

Am 13. Mai 2023 hat die Schweiz ihre natürlichen Ressourcen an Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffe aufgebraucht. Das in 133 Tagen. Die restlichen 232 Tage leben wir von importieren Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie (Öl, Gas, Uran) aus Ländern die ihrerseits ihre Ressourcen übernutzen.

LESERBRIEF vom 24.01.2023 in der Luzerner Zeitung

Heliflüge als Hohn für den Klimaschutz

«VCS kritisiert Pfaffnauer Helifirma», Ausgabe vom 13. Januar

Die Swiss Helicopter AG Pfaffnau stellt fast eine Vervierfachung ihrer Hellflüge in Aussicht. Dies nicht nur für Lasten in unwegsamem Gelände und Verletztentransporte, sondern für Heliskiing, private Anlässe und Tourismus. Ein Hohn für sparsamen Energieverbrauch, Klima-, Wild- und Lärmschutz. Dahinter steckt eine egoistische, exklusive (also ausschliessende) Konsumhaltung, mit der wir permanent berieselt werden: «Sie sind es sich wert», flötet ein Kosmetikmulti, «Mein Auto fährt auch ohne Wald», las man auf Klebern während des Waldsterbens. Diese Haltung ist unvereinbar mit dem Klimaschutz. Es gibt im Sozialen und Kulturellen beglückendere und nachhaltige Wege der Selbstfindung.

Jean Berner, Luzern, Klimagrosseltern Luzern

Klimagrosseltern mit ihren Gilets: 
https://www.bote.ch/nachrichten/zentralschweiz/klimagrosseltern-sind-auch-in-uri-unterwegs-art-1454528

Der 78-jährige Präsident der Klimagrosseltern Zentralschweiz, Dr. med. Jean B., betont in einer Medienmitteilung: «Wir schreien keine Parolen wie die Klimajugend, die selber sehr direkt vom Klimawandel betroffen ist. Wir Alten wollen still unsere Sorge um die Zukunft unserer Grosskinder kundtun.» Werner N. (69) habe stolz auf sein selber gemaltes Klimagilet gezeigt und ergänzt: «Wir wollen nicht nur fordern, sondern auch positiv aufzeigen, was jeder Einzelne von uns beitragen kann, zum Beispiel die Zimmertemperatur um ein Grad reduzieren. Darum mein Spruch: Weniger Öl - mehr Pullover!»

Jeannine M. (74) sagte: «Ja, und etwas weniger häufig um die halbe Welt in die Ferien fliegen. Die Schweiz ist ja so schön. Mein Spruch dazu: Chemmeribodebad statt Trinidad.» Statt Flugblätter verteilten die Seniorinnen und Senioren selber gebackene Chräpfli in der Form des Klima-Grosseltern-Logos.

Wichtig sei den Klimagrosseltern zudem die Sensibilisierung auf die Klimaabstimmung vom 18. Juni 2023. Sie sehen ihre Klimaspaziergänge deshalb auch als stille Gegenaktion zur Kampagne, mit der die SVP Unterschriften sammelt für ein Referendum. Doch der pensionierte Forstingenieur Max Kläy (74) bleibe trotz des Referendums optimistisch: «Wir sind zuversichtlich. Auch Bäume wachsen langsam. Aber bei der Klimaabstimmung nächstes Jahr muss die Schweiz die Weichen nun endlich richtig stellen. Sonst sehe ich schwarz für die Zukunft meiner vier Grosskinder.» 

Fotosammlung