Ernährung - Schlüssel zur Transition

Das globale Ernährungssystem umfasst alle Schritte, die dazu führen, dass ein Lebensmittel auf unserem Teller landet. All diese Schritte entsprechen einer erheblichen globalen Umweltbelastung, da das IPCC (Intergovernmental Panel of Climate Experts - Sonderbericht 2019) schätzt, dass das globale Ernährungssystem für ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. 

Ein System wird "nachhaltig", wenn seine ökologischen Auswirkungen drastisch sinken. Wie kann man das tun?

Für die meisten von uns sind lokale und saisonale Ernährung bekannte Begriffe, aber welche Realitäten decken sie ab? Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Verkauf auf dem Bauernhof und dem Angebot in Supermärkten? Und wie können wir unseren Lebensmittelkonsum anpassen, um umweltfreundlicher zu werden? Welche Lebensmittel, welche Techniken, welche Konsumweisen usw.?

Das Projekt der Klima-Grosseltern über nachhaltige Ernährung entstand aus dem Wunsch seiner Mitglieder, sich konkret zu engagieren. Es zielt darauf ab, das Wissen der Teilnehmenden zu diesem Thema zu erhöhen und lokale kollektive Aktionen nach «Grassroots»-Art hervorzubringen, um nachhaltige Ernährungssysteme zu stärken. Ein weiteres Ziel ist es, den Verein in seiner Rolle als Vermittler der sozialen Bewegung für einen ökologischen Wandel zu stärken. Um dies zu erreichen, nähert er sich der Problematik auf verschiedene Arten, die in der Fortsetzung beschrieben werden.

Die im Juni 2021 gestarteten Schulungen sind gut besucht und einige lokale kollektive Aktionen wurden bereits in der Westschweiz umgesetzt. Ab Herbst 2023 werden die verschiedenen Komponenten des Projekts auch in den Regionen der Deutschschweiz eingesetzt.

Wie können Sie das Projekt unterstützen?

Wenn Sie daran interessiert sind, eine unserer Veranstaltungen zu organisieren oder eine lokale kollektive Aktionen in Ihrem Umfeld (Freundeskreis, Nachbarn oder Einwohner Ihrer Gemeinde) zu initiieren, können Sie sich gerne über die Projektleiterin Anna Klingemann mit uns in Verbindung setzen.

Eine kurze Videopräsentation des Projekts finden Sie hier:

Das Projekt wurde durch die Unterstützung der Fondation Leenaards und der Stiftung 3FO ermöglicht.

Die verschiedenen Komponenten des Projekts

SCHULUNGEN, um das Ernährungssystem in seiner Gesamtheit zu verstehen, sich seiner Komplexität bewusst zu werden und die wichtigsten Hebel zur Bewältigung der Klimakrise zu identifizieren.

Jede Schulung bietet einen informativen und interaktiven Vormittag zum jeweiligen Thema, ein gemeinsames Mittagessen und am Nachmittag einen Besuch vor Ort bei einem konkreten Projekt, mit dem das Thema des Tages veranschaulicht werden kann.

Eine Liste vergangener und zukünftiger Schulungen finden Sie unter diesem Link (in der Westschweiz und somit auf Französisch).

PRAKTISCHE WORKSHOPS, um einen oder mehrere Schritte des Ernährungssystems zu veranschaulichen (Besuche), das Know-how der Teilnehmenden in einem bestimmten Bereich zu erweitern (Workshops) oder Inspiration für die Organisation Ihrer eigenen Aktion zu finden!

Eine Liste vergangener und zukünftiger praktischer Workshops finden Sie unter diesem Link (in der Westschweiz und somit auf Französisch).

UNTERSTÜTZUNG FÜR LOKALE KOLLEKTIVE AKTIONEN: Die Trainerinnen und Coaches des Projekts helfen den Teilnehmenden dabei, Projekte in ihrem Wohnhaus, ihrer Nachbarschaft oder ihrer Gemeinde in die Tat umzusetzen.

  • Der Aufbau und das Management eines Projekts.
  • Vermittlung von Kontakten zu anderen Personen, die motiviert sind, das Projekt zu tragen.
  • Die Organisation eines ersten Workshops oder einer Veranstaltung.
  • Kontaktaufnahme mit Gemeinden und anderen Institutionen im Hinblick auf eine Zusammenarbeit oder Unterstützung.

Unter diesem Link werden bestehende lokale kollektive Aktionen vorgestellt (in der Westschweiz und somit auf Französisch). Zwei Projektträgerinnen berichten über ihre Erfahrungen anhand von Video-Erfahrungsberichten (ebenfalls auf Französisch).