Nationale Projekte

7. Mai 2022: Aktionstag der Klima-Grosseltern zum Earth Overshoot Day:

Alternativen zum zerstörerischen Ressourcenverbrauch

Am 7. Mai waren die Klima-Grosseltern präsent auf zentralen öffentlichen Plätzen verschiedener Städte. In Basel ging es um Kreislaufwirtschaft für Möbel: Stühle und Tische wurden geflickt und aufgefrischt. In Luzern erfuhren alt und jung mit allen Sinnen, was Treibhauseffekt, Kippmoment und Eisschmelze in der Arktis für die Erde bedeuten. In Zürich konnten Besucher:innen unter dem Motto «Fashion fürs Klima» Kleider tauschen, mit der Overshoot-Testmaschine den eigenen Kleiderkonsum überprüfen und Kleidergeschichten hören. Auch in Fribourg, Lausanne, Solothurn und Winterthur fanden Aktionen auf dem Markt, Vorträge und Bildungsveranstaltungen statt (Details siehe Regionen)

Anlass war der Earth Overshoot Day. Bereits Mitte Mai ist in der Schweiz das Guthaben an natürlichen Ressourcen für das ganze Jahr aufgebraucht. Wir brauchen rund drei Mal so viel Land (oekologischer Fussabdruck) wie uns zusteht. Dies auf Kosten armer Länder und der nächsten Generationen. Höchste Zeit, das zu ändern! Mit ihren Aktionen zeigten die Klima-Grosseltern Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen auf.

Der Aktionstag stiess auf ein positives Echo und trug dazu bei, uns und unser Anliegen breiter bekannt zu machen. Wir planen, den Aktionstag zum Schweizer Overshoot Day nächstes Jahr als nationalen Anlass der Klima-Grosseltern erneut durchzuführen.

Kurz vor Mitte Mai erreichen wir in der Schweiz den Punkt, an dem unser Jahres-Ressourcenverbrauch die Regenerationsfähigkeit des Planeten überschreitet - danach leben wir auf Pump! Die Folgen einfach unseren Jungen und deren Nachkommen aufzubürden, empfinden wir als verwerfliche Strategie.

Dies ist ein neues Projekt der GPclimat, das gemeinsam von der Genfer und der Lausanner Sektion initiiert wurde. Es soll in den anderen Regionen weiterentwickelt werden. Der Energie-Fußabdruck des Internets wächst täglich und bedroht das Klima. Wir müssen ihn reduzieren und unsere Privatsphäre gegenüber den GAFAMs (Google, Amazon, Facebook, Apple,...

Das globale Ernährungssystem ist für 30% der Treibhausgasemissionen (THG) verantwortlich, deshalb ist es nützlich zu verstehen, wie es funktioniert, und entsprechend zu handeln. Die im Juni 2021 begonnenen Schulungen sind gut besucht und einige Gemeinschaftsprojekte werden bereits in der Westschweiz umgesetzt. Im Jahr 2 werden die Aktivitäten von...